Suiten sind überbewertet

Dank einer großzügigen (und durchaus nicht selbstverständlichen) Regelung meines Arbeitgebers darf ich dienstlich angefallene Bonus-Meilen oder Bonus-Punkte privat nutzen. Dies habe ich für die letzte Übernachtung unseres Irlandurlaubs gemacht und eine kostenlose Nacht im Doppelzimmer vom Westin Dublin gebucht. Das Hotel ist perfekt im Herzen von Dublin gelegen (Google Maps): 50 Meter vom Trinity College entfernt; alle interessanten Touri-Attraktionen sind in Laufnähe.

Im Hotel angekommen gab es eine freudige Überraschung: wir wurden kostenlos vom Doppelzimmer auf die William-Butler-Yeats-Suite heraufgestuft. Die Suite erstreckte sich über zwei Etagen: in der unteren Etage waren ein großes Bad mit Badewanne und Dusche sowie das Schlafzimmer untergebracht. In der über eine Wendeltreppe erreichbare oberen Etage war eine kleine Sitzecke, ein großer Fernseher und ein Schreibtisch samt Stuhl.

Wir haben die Suite ausschließlich zum Schlafen und frisch machen genutzt. Die obere Etage haben wir mehr aus Jux & Dollerei aufgesucht. Wer bitteschön braucht in einem Hotel so viel Platz?

Hygienefanatiker sind eine leichtgläubige Zielgruppe

Es gibt in meinen Augen keine Gründe für den Einsatz von antibakteriellen Seifen (oder Lotionen) in Privathaushalten (außer vielleicht, dass man einen Kranken pflegt oder ein immun-geschwächter Mensch Teil des Haushalts ist). Die übertriebene Hygiene führt dazu, dass das Immunsystem schwächer wird; außerdem fördert die sterile Umgebung das Aufkommen von Allergien bei Kindern. Man kann also sagen, dass der Gebrauch von antibakteriellem Gedöns sogar schädlich ist.

Dank von Angst und Schuld geprägter Werbekampagnen (Du willst doch nicht, dass deinem Kind was passiert?!) ist der Konsum von antibakterillem Zeug in den letzten Jahren trotzdem gewachsen. Inzwischen scheint der Markt heiß umkämpft zu sein; jedenfalls versuchen die Hersteller jetzt, sich voneinander abzusetzen.

Den in meinen Augen fragwürdigsten Ansatz wählt die Firma, die folgenden Werbeclip im irischen Fernsehen geschaltet hat:

Anscheinend sind die wenigen Sekunden zwischen der Benutzung eines Seifenspenders und dem Waschen der Hand ein großes Problem. Hunderte von Bakterien können sich auf dem Seifenspenderknopf befinden! Fakt: ein sauberer, firscher Kopfsalat hat um die 10’000 Bakterien/cm²; Hunderte von Bakterien ist also alles andere als dreckig! Und um diese gefährliche Kontamination von wenigen Sekunden zu vermeiden kaufen die Hygienefanatiker für teures Geld so einen Blödsinn…

Urlaub: Zwischenstand

Wir sind wohlbehalten aus Irland zurückgekommen. Ich habe eigentlich Material für 5 bis 10 Blogeinträge, bin aber jetzt (mitten in der Nacht) nicht zum Bloggen zu bewegen. Deswegen nur ein paar Stichpunkte, die hoffentlich Lust auf Mehr machen (und mir als Gedankenstützen dienen):

Ziel für mich ist es, bis Mittwoch den Irlandaufenthalt verbloggt zu haben.

Flugverbot

Kann mir jemand erklären, warum unsere Bundeskanzlerin zwei Tage in Lissabon abhängt statt sich einen 5-Sterne Reisebus zu mieten?

Alle Jahre wieder…

Am Anfang dachte ich, es einmal zu probieren wäre OK. Seitdem bin ich süchtig. Mindestens einmal im Jahr muss es einfach sein: ein Wochenende lang im LAN gegen die Freunde antreten. Letztes Wochenende war es mal wieder so weit: sieben ebenfalls Süchtige und meine Wenigkeit haben zwei Tage lang die Rollladen unten gelassen und uns auf das Vernichten von Zombies und anderen menschenähnlichen Gestalten konzentriert. Ich hatte beinahe vergessen, wie viel Spaß das macht!

Seitdem ich arbeite, haben Computerspiele einen immer kleiner werdenden Teil meiner Freizeit ausgemacht. An diesem LAN-Wochenende habe ich gemerkt, wie anstrengend ich es inzwischen finde, stundenlang Shooter zu spielen. Trotzdem musste das einfach endlich mal wieder sein! Der Austausch von Strategien, das Rufen von Beleidigungen, wenn man mal wieder erwischt wurde;  All’ das gibt es nur, wenn wirklich alle Spieler im selben Raum sind. Ich danke allen, die mitgespielt haben, und meinem Schatz Kathrin, die uns ein Wochenende lang ausgehalten hat.

Sinnvolle Verwendung von einem semi-alten Notebook?

Ich habe hier ein Notebook mit einem Intel C2D T5500 mit 1GB Ram, das sich neue sinnvolle Verwendungen wünscht. Zum surfen, mailen und Briefe-schreiben langt es noch locker.

Falls ihr also einen Verwandten habt, der einen eigenen Computer bekommen soll: mailt mich an. Ansonsten packe ich es auf Ebay.

Re

Wir sind wieder aus dem Urlaub zurück. Um eine mittlere Anzahl Hektoeuro ärmer, dafür um Teppiche, Poäng und Wohnzimmergardinen reicher.

Es ist schön, zu Hause zu sein.

8 Tage Internetabstinenz

Das hat jetzt nichts mit der Fastenzeit zu tun, denn ich fahre in den Urlaub. Kein Telefon, kein Internet, kein Fernsehen. Wir sehen uns in 8 Tagen!